Seminar Kaiserslautern 2009

Status der Anmeldung: 
Geschlossen (Anmeldeschluss oder maximale Teilnehmerzahl erreicht)

Das Seminar hat erfolgreich stattgefunden, und fand auch Resonanz in den Medien: 80 Physik-Asse gehen auf internationalen Kurs in der Pfälzischen Volkszeitung vom 8.10.2009, sowie Wettstreit der Nachwuchsphysiker in der Pfälzischen Volkszeitung vom 12.10.2009.

Viele Fotos vom Seminar gibt es in unserer Bildergalerie.

Die Skripte einiger Seminare sind verfügbar:


Alter Inhalt dieser Seite:

Worum geht es? Wir wollen Teilnehmern des IPhO-Auswahlverfahrens die Möglichkeit bieten, ihre Kenntnisse auszubauen, für die IPhO zu üben, und ein spannendes Wochenende mit vielen Gleichgesinnten zu verbringen. Das fachliche Programm wird wie beim Seminar in Berlin sowohl theoretische als auch experimentelle Inhalte umfassen. Bei diesen können die eigenen Kenntnisse erweitert, und ihre Anwendung an theoretischen Aufgaben sowie Experimenten der TU Kaiserslautern, geübt werden. Durch die Vielzahl der Themen hoffen wir, sowohl den jüngeren Schülern als auch den erfahrenen IPhO-Teilnehmern etwas bieten zu können.

Wann? Vom Freitag den 9. bis Sonntag den 11. Oktober 2009.

Wo? Das Seminar wird an der Technischen Universität Kaiserslautern stattfinden, wo uns auch die Nutzung der Versuche des physikalischen Grundpraktikums ermöglicht wird. Untergebracht sind wir im Gemeinschaftszentrum Trippstadt, einem evangelischen Freizeitheim (Friedhofstr. 1, 67705 Trippstadt).

Wie komme ich hin? Die Anreise am Freitag erfolgt zum physikalischen Institut der Universität, wo auch das Gepäck untergestellt werden kann. Hier eine Anfahrtsbeschreibung. Vom Bahnhof aus erreicht man die Universität zu Fuß oder mit der Buslinie 105 in Richtung Uni-Wohnstadt, Haltestelle Universität Ost.

Wer seid ihr? Das Seminar wird organisiert von Beate Schuster, IPhO-Landesbeauftragte für Rheinland-Pfalz, in Zusammenarbeit mit Orpheus e.V., Prof.
Martin Aeschlimann
, sowie den Mitarbeitern des Grundpraktikums der TU Kaiserslautern.

Wieviel kostet es? Es gibt einen Teilnahmebeitrag von 25 €. Die Anmeldung wird erst mit Überweisen des Beitrags gültig; die Kontoverbindung bekommst du nach Ausfüllen des Formulars per E-Mail.
Damit ist für Unterkunft und Verpflegung gesorgt. Um euch zur Reduzierung der Reisekosten die Bildung von Fahrgemeinschaften zu ermöglichen, werden wir vor Beginn des Seminars eine Teilnehmerliste verschicken.

Programm: Ein Block "Physik" ist ausgelegt für 2 h brutto und inklusive Pause, also etwa 90 Minuten netto.

  • Freitag:

    • Anreise zur Universität Kaiserslautern bis 14:30 Uhr
    • 14:45 Uhr: Begrüßung und Organisatorisches
    • 15:15 Uhr: Physik.
    • 17:15 Uhr: Physik.
    • 19 Uhr: Fahrt mit dem Bus zur Unterkunft.
    • Abendessen in der Unterkunft, anschließend Spieleabend.
  • Samstag:
    • 8:30 Uhr: Abfahrt von der Unterkunft zur Uni.
    • 9:15 Uhr: Physik.
    • 11:15 Uhr: Physik.
    • 13 Uhr: Mittagessen im Sommerhaus.
    • 14:15 Uhr: Physik.
    • 16:15 Uhr: Physik.
    • 18:15 Uhr: Prof. Habakuk: "Die Illusion der Naturgesetze -- physikalische Spielereien, spielerische Physik".
    • Abendessen und Party im Kramladen.
  • Sonntag:
    • 8:30 Uhr: Abfahrt von der Unterkunft zur Uni.
    • 9:15 Uhr: Physik.
    • 11:15 Uhr: Physik.
    • 13 Uhr: Mittagessen im Sommerhaus, danach Abreise.

Unterstützung

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei den folgenden Institutionen:

  • Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung,
  • Hochschulleitung der TU Kaiserslautern,
  • Kultusministeriums Rheinland-Pfalz,
  • Kreissparkasse Kaiserslautern,
  • Oberbürgermeister Kaiserslautern / Technische Werke Kaiserslautern,
  • Gasanstalt Kaiserslautern.

Das Seminar wäre ebenfalls nicht möglich ohne die Kooperation mit dem Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern.

Logo Kreissparkasse Kaiserslautern

Anmeldung: Alle Plätze sind vergeben und somit ist die Anmeldung leider schon geschlossen!

Kurzbeschreibungen der Experimente Die Voraussetzungen sind nicht als bindend anzusehen, aber hilfreich, um möglichst viel vom Versuch zu profitieren.

  • Freie und erzwungene Schwingungen: freie Schwingungen, gedämpfte Schwingungen, Kriechfall; erzwungene Schwingungen, Aufnahme einer Resonanzkurve. Voraussetzungen: Verständnis von Rotationsbewegung, man sollte lineare Differentialgleichungen schonmal gesehen haben.
  • Ultraschall: Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in verschiedenen Medien, Phasenverschiebungen und Aufnahme von Lissajous-Figuren.
  • Trägheitsmomente: Bestimmung von Trägheitsmomenten mittels Drehschwingungen.
    Voraussetzungen: Verständnis von Rotationsbewegung, Steinerscher Satz.
  • Viskosität: Erklärung und Veranschaulichung, Theorie stationärer Strömungen, Experimente zur Kugelfallmethode, Reynoldskriterium. Voraussetzung: Differential- und Integralrechnung.
  • Gravitationswaage: Bestimmung der Newtonschen Gravitationskonstante mittels Testmassen und einem Laser zur Winkelmessung. Voraussetzungen: Rotationsbewegung.
  • Reversionspendel: Messung der Erdbeschleunigung mit einem physikalischen Pendel. Voraussetzung: Rotationsbewegung.
  • Linsensysteme: Abbildungen mit Linsen, Verfahren zur Brennweitenbestimmung, Linsensysteme.
  • Polarisation: Verständnis sowie experimentelle Erzeugung und Nachweis von linearer und zirkularer Polarisation.
  • Mikrowellen: "Optik" mit Mikrowellen, Interferenz und Bragg-Reflexion.
    Voraussetzung: Wellenoptik.
  • Spezifische Wärme: Bestimmung von Wärmekapazitäten, Schmelz- und Verdampfungswärme mittels Kalorimeter.
    Voraussetzungen: Verständnis von Wärmekapazität und verwandten Begriffen.
  • Kompensationsschaltungen: Wheatstonesche Brückenschaltung zur Widerstandsmessung, Kompensatorschaltung, Bestimmung von Innenwiderständen.
  • Wechselstromtechnik: Untersuchung der vereinseigenen Wechselstrom-Blackboxen.

Kurzbeschreibungen der Theorieveranstaltungen

  • Mathematische Vorbereitung I: Einführung für Teilnehmer der Unterstufe, wichtige Funktionen, Grundlagen Ableitungen/Integrale.
  • Mathematische Vorbereitung II: Ableitungen und Integrale, Satz von Taylor, lineare Differentialgleichungen.
  • Experimentieren und Auswerten: Methodik, Fehlerrechnung, signifikante Genauigkeit, graphische Auswertung/Regression.
  • Rotationsbewegung: Winkelgeschwindigkeit und -beschleunigung, Drehmoment und -impuls, Trägheitsmoment, Steinerscher Satz.
  • Höhere analytische Mechanik: Lagrange-Formalismus, Lösungsstrategien durch Erhaltungssätze und geeignete Koordinatenwahl.
  • Aufgabenseminar klassische Mechanik.
  • Himmelsmechanik: Gravitationsgesetz, Keplersche Gesetze, Geometrie von Kegelschnitten, Berechnung der Halbachsen aus Energie und Drehimpuls, Swing-by, Beispielaufgaben.
  • Spezielle Relativitätstheorie: Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Lorentztransformation, Zeitdilatation, Längenkontraktion, eventuell Übungsaufgaben.
  • Quantenmechanik: (noch keine Kurzbeschreibung vorhanden.)
  • Thermodynamik: Phänomenologie und kinetische Gastheorie, Zustandsgleichung, pV-Diagramm, Adiatabatengleichung, Prozesse, Wirkungsgrad, TS-Diagramm, Maxwell-Boltzmann-Verteilung.
  • Aufgabenseminar Thermodynamik: passend zum Vortrag.
  • Strahlenoptik (geometrische Optik): grundsätzliche Begriffe und Lösungsstrategien.
  • Wellenoptik: Beugung am Einzelspalt, Doppelspalt, Gitter, Prisma.
  • Aufgabenseminar Optik.
  • Elektrodynamik I: elektrisches Feld und Potential, Gleich- und Wechselstromkreise.
  • Elektrodynamik II: Gaußscher Satz, Grundaussagen der Maxwell-Gleichungen, elektromagnetische Wellen, Gesetz von Biot-Savart, Spiegelladungsmethode.
  • Aufgabenseminar Elektrodynamik: passend zu den Vorträgen.
  • Der Casimir-Effekt (kein IPhO-Stoff): Berechnung des Effekts, Riemannsche Zetafunktion, Euler-McLaurin-Formel, Messmethoden, Bedeutung für die Kosmologie.
Ort: 
Kaiserslautern
Dauer: 
Freitag, 9. Oktober 2009 bis Sonntag, 11. Oktober 2009
Unterkunft: 
Deutschland
Tagungsort: 
Deutschland